TIPPS für den Aufbau eines Beetes:
In den Vordergrund gehören die Polsterstauden und die niedrigen Spätsommer und Herbstblüher.
Grund: Bei den Posterstauden (z.B. Blaukissen oder Steinkraut)ist das Blattpolster das ganze Jahr ansehnlich. Kissenastern und z.B. Streinbrech machen auch das ganze Jahr über ein gutes Bild - ein Grund, sie vorne im Beet zu pflanzen.
In die Mitte oder in den Hintergrund des Beetes gehören auch die Stauden, die nach der Blüte einziehen und eine unschöne Lücke hinterlassen (z.B. Staudenmohn, Tränendes Herz)
Auch die frühen Zwiebelpflanzen wie Tulpen und Schneeglöckchen werden in die Mitte eines Beetes gepflanzt.
Bei dem Aufbau eines Beetes wird unterschieden in Gerüststauden oder Leitpflanzen
und in Gruppenstauden oder Begleitstauden sowie in Füllstauden und "Streupflanzen"
Gerüststauden oder Leitpflanzen sind mittelhohe und hohe Stauden, die dem Beet ein Gerüst geben und die Führung übernehmen, z.B. Rittersporn (Delphinium) oder Kandelaberehrenpreis (Veronicastrum), Astern, Chinaschilf (Miscanthus-Sorten). Diese Pflanzen werden einzeln oder in kleinen Gruppen (ca. 3 Stück) rhytmisch über das Beet verteilt. Sie zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer aus und nehmen eine dominierende Position im Beet ein.
Gruppenstauden oder Begleitstauden sind halbhohe Stauden, die um die Leitstauden gruppiert werden und in etwas größeren Gruppen gepflanzt werden. Der Abstand je Pflanze sollte ca. 30-40 cm sein.
Ein gutes Beispiel wäre z.B.: Leitstauden Kandelaberehrenpreis in zartem rosé, dazu als Begleitstaude Sommersalbei (Salvia nemerosa); eine herrliche Pflanze, die durch ihre Farbe und Blütendauer starke Blickpunkte bildet.
Die Begleitstauden sollen die Leitstauden unterstreichen, ihnen aber keineswegs den Rang streitig machen. Je stärker die Schauwirkung einer Leitstaude ist, desto weniger auffällig dürfen die Begleiter sein und umgekehrt.
So unterstützen sie bei gleicher Blütezeit die Wirkung der Leitstauden oder ergänzen die Phasen vor oder nach dem Auftritt. Sie werden stets in größerer Anzahl als die Leitstauden gepflanzt.
Die Füllstauden sind niedrige Stauden und auch Bodendecker. Hiervon wird man die meiste Anzahl benötigen. Bodendecker sind wüchsig und wirken flächig. Man kann sie am Rand eines Beetes einsetzen oder auch als "Band" durch die Pflanzung führen.
Die "Streupflanzen" sind Pflanzen, die als Lückenfüller dienen und einzeln gepflanzt werden.
Vergessen Sie nicht die Zwiebelpflanzen! Im Frühjahr, wenn bei den Stauden erst einige Blätter austreiben, stehen viele der Zwiebelpflanzen schon in Blüte und erfreuen uns durch ihre leuchtenden Farben.
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