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Räume, Blickpunkte und Sichtachsen

  •  Die Planung des Gartens auch vom Hausinnern vornehmen (z.B. Spielbereich der Kinder in Sichtweise des Küchenfensters) . Dabei die Hauptaufenthaltsplätze im Haus berücksichtigen. Der Garten sollte einen Bezug zum Haus haben. 



  • Schaffen Sie Blickpunkte und Blickachsen. Achsen sind gerade Linien in einem Garten, die sich durch Wege, Flächen oder Wasserlauf ausdrücken können. Richtet sich die Linie am Ende auf einen Punkt, der durch ein Objekt besonders hevorgehoben wird, stellt er einen eindeutigen Blickpunkt dar (z.B. eine große Amphore, ein Tisch, eine Skulptur etc).

    Das Wesen der Blickachse basiert darauf, dass unser Auge dazu neigt fliehenden Linien zu folgen. Ein Gartenweg ist somit die wirkungsvollste Blickachse.


  • Das Gegenstück zur gerade verlaufenden Achse sind die geschwungenen Formen. Durch geschwungene Formen (z.B. Halbkreise oder Rundungen) werden Gartenräume verbunden.



  •  Nicht alle Teile des Gartens sollten sofort zu erkennen sein, bauen Sie Überraschungsmomente ein (Hecken, Trockenmauern, die die Sicht versperren und neugierig machen)  Die Aufmerksamkeit des Betrachters wird dadurch wach gehalten.


  • Hecken sind ein ganz wichtiger Aspekt im Garten. Sie rahmen den Garten ein und schaffen einen ruhigen Hintergrund für bunte Blumenbeete.  Und sie geben Geborgenheit!



  •  Ausblicke nicht nur erkennen, sondern auch betonen (z.B. ein Guckloch in einer Hecke mit Sicht auf etwas besonders schönes oder auf den Ausblick in die angrenzende Landschaft)


  • Erwecken Sie Neugier,einen Anreiz, bestimmte Wege zu beschreiten (z.B. ein Weg, der eine Biegung nimmt, was ist dahinter?) Ein gerader Weg, der rechtwinklig von der Terrasse abgeht und scnnurgerade zu Ende des Gartens führt, teilt den Garten in einen rechten und linken Teil, ohne ihn zu verbinden.  


  • Der Garten sollte so angelegt sein, dass das Auge von einem markanten Punkt zum anderen durch die Anlage geführt wird (z.B. bestimmte Sträucher oder Stauden, die sich von der üblichen Bepflanzung abheben; Gräserhorste oder auch Figuren)  



  •  Schaffen Sie Gartenräume. Stellen Sie sich vor, der Garten ist Ihr Haus und Sie wollen verschiedene Zimmer einrichten. Trennen Sie diese Zimmer mit Hecken, Mauern, Pergola, Sträuchern und geben Sie den einzelnen Zimmern Themen (z.B. Sitzplatz mit Staudenbeet, Kräutergarten. Weißer Garten) Das funktioniert auch mit kleinen Grundstücken! 


  • Schaffen Sie einen Ausgleich von Leichtigkeit und Schwere. Ist etwas kompakt und dunkel (z.B. Buchskugel, Eibenhecke oder alte immergrüne Tannen) kann es erdrückend wirken. Je heller ein Objekt ist , desto leichter wirkt es.












  •    Gute Bücher zu diesem Thema sind z.B. Gartenperspektiven (Heidi Howcroft) und  Prachtvolle Nutz- und Bauerngärten von Dr. W. Hensel/J. Becker.  

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